Plattdeutsch

Hier möchte ich dem Norddeutschen in mir etwas Raum bieten.

In meinem kleinen Plattblog befinden sich plattdeutsche Texte zu verschiedenen Themen aus meinem Leben. Zusätzlich sammle ich bei Ditt un Datt verschiedene Schnippsel und Links zu anderen niederdeutschen Inhalten im Netz.

Aus dem Plattblog:


Etwas Hintergrund

Die plattdeutsche Sprache hat mich seit Kindestagen an geprägt. Großeltern, Eltern, Onkel, Tanten - in der Familie wurde sich stets auch auf Plattdeustch unterhalten. Bei dem Nachnamen "Uplegger" ist das durchaus kein Wunder.

Familienname

Aus einer Zeit, in der ich mich intensiver mit meinem Familiennamen auseinandergesetzt habe, weiß ich, dass der Name "Uplegger" aus der Gegend um Kühlungsborn stammt.

Ins Hochdeutsche übersetzt bedeutet "Uplegger" ganz einfach nur "Aufleger". Mir sind zwei Theorien zur Bedeutung bekannt. Es geht bei beiden um ein Handwerk.

Eine Theorie ist in der Zeit der Hanse begründet. Die Waren der Hanse-Koggen wurden in den Häfen der Hansestädte gelöscht. Diese Güter wurden währende des Transportes zwischen Schiff und Speicher auf und abgeladen, hin und her getragen. Dabei entstand der Name "Uplegger", der Waren und Güter auf- und ablegte.

Die andere, und meiner Meinung nach plausiblere, Theorie ist die des Dachdeckers. Hierbei mussten viele Bündel Reet hoch auf dem Dachstuhl aufgelegt werden.

In anbetracht der geographischen Herkunfst ist als Namensursprung der Dachdecker aus Kühlungsborn geeigneter als der Warentransporteur aus einer Hansestadt.